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Tales of Tamar

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Geschichte

Tales of Tamar wurde 1985 erdacht und konzeptioniert.

Nachdem eine erste Version 1986 auf einem C64 aus Performance-Gründen scheiterte, wurde 1991 auf dem Amiga-Computer ein zweiter Anlauf gestartet. Diesmal zunächst in Amiga-Basic, welches aber als zu langsam befunden wurde, dann in GFA-Basic. Da GFA-Basic im Laufe seiner Entwicklung aber immer wieder Veränderungen erfahren hat und dadurch der eigentliche Code umprogrammiert werden musste, wurde auch der zweite Anlauf zur Umsetzung dieses Programmes wieder aufgegeben.

Der dritte Anlauf zur Umsetzung des Programmes wurde 1997 in gestartet. Das Hauptaugenmerk galt zwar zunächst weiterhin dem Amiga-Markt, aber da dieser 1997 schon weitestgehend im Sterben lag wurde nebenher auch die PC-Version angefangen. Das zunächst dreiköpfige Team musste jedoch nach bereits einem halben Jahr die Segel streichen, da das Budget einfach nicht ausreichte um die Ziele zu erreichen.

In der zweiten Hälfte des Jahres 1997 führte der Autor Martin Wolf das Projekt auf eigene Faust weiter. Mitte des Jahre 1998 verbesserte sich die finanzielle Situation wieder und es wurden weitere Programmierer angeheuert. Das Projekt selber machte in dieser Zeit einen entscheidenden Wandel durch. War es ursprünglich noch ein Ziel u.a. Spielzüge über die sogenannten „Mailboxen“ zu versenden, lehnte sich jetzt das Programm eher ans Internet an. E-Mails sollten den Datenverkehr übernehmen.

1999 wurde die erste Beta-Version für den Amiga herausgegeben. Die Zeit zwischen dem Jahr 2000 und 2003 ist geprägt durch stetige Budget-Schwierigkeiten. Das stete kommen und gehen von semiprofessionellen Grafikern führte z.B. dazu, dass das Spiel mehrere Grafik-Stile in sich vereint.

2002 erfolgte der erste Release für den Amiga, gefolgt von dem PC Release 2004.

2006 gab es eine Prüfung zur Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) mit dem Ergebnis : freigegeben für jedes Alter.

2006 begann Silke Porath (Gottes Weber) mit den Arbeiten an dem ersten Buch zu Tales of Tamar. Dieses Buch erzählt im wesentlichen die Vorgeschichte zu Tamar.

Spielablauf und Ziel

Jeder der Spieler übernimmt die Rolle eines Herrschers und muss sein Land von einem kleinen Dorf zu einem mächtigen Reich aufbauen. Es kann gehandelt, Kriege können geführt, Bündnisse und selbst Religionen können gegründet werden und auch sonst steht den Spielern jeder diplomatische Winkelzug zur Verfügung. Dabei wird pro Tag jeweils eine Runde gespielt, was InTime gesehen jeweils einem Quartal entspricht.

Tales of Tamar verfügt über ein Lehenssystem, in dem man durch das Erwerben von Vasallen (welche ebenfalls menschliche Spieler sind) im Rang aufsteigt. Das offizielle Ziel ist es, Kaiser zu werden, dafür muss man genügend Mitspieler in seiner Lehnskette unter sich vereinen. Es gibt aber auch Mitspieler, welche sich zum Ziel gesetzt haben, der größte Händler oder ein erfolgreicher Religionsführer zu werden.

Das Spiel bietet genügend Freiräume, damit die selbst gesteckten Ziele seines erdachten Charakters erreicht werden können.


Bei o.a. Artikel handelt es sich um eine gekürzte Wiedergabe aus der Online-Bibliothek Wikipedia.



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